Grußwort zum Freischießen 2018

Die­ter Sonn­tag, 1. Vor­sit­zen­der

Nach inten­si­ver und enga­gier­ter Vor­be­rei­tung wer­den wir zu Pfings­ten wie­der unser tra­di­tio­nel­les Frei­schie­ßen fei­ern. Wir fol­gen hier­mit einer nun­mehr schon fast vier­hun­dert Jah­re bestehen­den Tra­di­ti­on.

Ich möch­te Sie im Namen des Vor­stan­des der Hel­ser Schüt­zen­ge­sell­schaft von 1634 e.V. zu die­sem Anlass in beson­de­rer Wei­se recht herz­lich ein­la­den und will­kom­men hei­ßen.

Wie schon erwähnt pfle­gen wir das his­to­ri­sche Schüt­zen­we­sen nun schon seit fast vier­hun­dert Jah­ren. Die­ses auch Dank des über Genera­tio­nen hin­weg bestehen­den, aus­ge­präg­ten Bewusst­seins für Brauch­tum und Tra­di­ti­on.

Führ­te in den Anfän­gen der Schutz sowie die Ver­tei­di­gung von Hab und Gut und gar des Lebens die Men­schen zu einer Ver­ei­ni­gung und Gemein­schaft zusam­men, so ist es heu­te das Bedürf­nis nach Gemein­sinn und Gesel­lig­keit. Aber gilt es wohl­mög­lich auch heu­te Etwas zu ver­tei­di­gen? Nein – nicht im ursprüng­li­chen Sin­ne des Wor­tes “Ver­tei­di­gung”. Viel­mehr geht es um Bewah­rung. Näm­lich um die Bewah­rung eines spe­zi­el­len Bewusst­seins und der hier­mit ver­bun­de­nen Wer­te.

Wan­del und Ver­än­de­rung gewin­nen zuneh­mend an Dyna­mik sowie auch Dimen­si­on. Sei es auf tech­no­lo­gi­scher, poli­ti­scher, gesell­schaft­li­cher sowie auch auf ganz pri­va­ter Ebe­ne. Vie­les wirkt auf uns im Sin­ne von nicht kal­ku­lier­bar, weni­ger vor­her­seh­bar, weni­ger trans­pa­rent sowie auch weni­ger sta­bil. Und mit­un­ter gar beängs­ti­gend.

Daher wächst zuneh­mend der Wunsch nach Kon­ti­nui­tät, Sta­bi­li­tät und viel­leicht auch ein Stück der Sicher­heit und gar Gebor­gen­heit.

Und genau an die­ser Stel­le kön­nen wir als Ver­ein und Schüt­zen­ge­sell­schaft Wer­te bie­ten. Wir bil­den eine star­ke Gemein­schaft und bewah­ren das Bewusst­sein für not­wen­di­gen Gemein­sinn. Wir unter­stüt­zen uns gegen­sei­tig, wir bie­ten Kame­rad­schaft sowie auch Freund­schaft, wir gestal­ten Gemein­schaft leben­dig und die Belan­ge unse­res Hei­mat­or­tes Hel­sen sind uns wich­tig. Auf all die­ses sind wir stolz.

Las­sen Sie uns gemein­sam die­ses Bewusst­sein und des­sen Wer­te pfle­gen und wach hal­ten.

In die­sem Sin­ne rufen wir allen Gäs­ten aus Nah und Fern sowie allen Hel­ser Bür­gern ein herz­li­ches Will­kom­men zu. Fei­ern Sie mit uns und sind Sie mit uns gemein­sam fröh­lich in unse­rem fest­lich geschmück­ten Hei­mat­ort Hel­sen. Sie alle tra­gen mit Ihrem Besuch dazu bei, Tra­di­ti­on und Brauch­tum leben­dig zu gestal­ten.

Die­ter Sonn­tag
1. Vor­sit­zen­der